bekult-Gipfel am 03. Mai 2016: Standortbestimmung und Blick voraus

Nach fünf bekult-Gipfeln anlässlich der Eröffnung des Gurtenfestivals sind wir diesmal nicht ganz so hoch hinauf gestiegen. Der bekult-Gipfel 2016 fand in der Inneren Enge anlässlich des  41. Internationalen Jazzfestivals Bern statt. Wieder trafen sich zahlreiche Kulturschaffende, Kulturveranstalter, Politikerinnen und Wirtschaftsleuten zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch.

Auf dem Programm standen nach der Begrüssung durch bekult-Präsident Christian Pauli und Stadtpräsident Alexander Tschäppät Thesen zur aktuellen Berner Kulturpolitik des ehemaligen Kultursekretärs der Stadt Bern, Christoph Reichenau. > DOWNLOAD

Zudem moderierte Guy Krneta ein Hearing mit den Stadtpräsidiums-Kandidatinnen und Kandidaten Franziska Teuscher, Ursula Wyss, Alec von Graffenried und Alexandre Schmidt.

Hier die Links zur Berichterstattung über den bekult-Gipfel:

> BERNER ZEITUNG

> DER BUND

 

November 2015: Ausschreibung Kredit Hauptstadtkultur der Stadt Bern 2016

Aus dem Kredit Hauptstadtkultur werden Projekte gefördert, die für die Stadt Bern kulturell besonders bedeutend sind, regionale und nationale Ausstrahlung haben sowie die Teilhabe der Bevölkerung am kulturellen Leben anregen und stärken. Unterstützung erhalten Vorhaben, die auf der Kooperation unterschiedlicher Akteure beruhen und über die üblichen künstlerischen Produktionsweisen und finanziellen Spielräume der Projektpartner hinausreichen. Der Kredit Hauptstadtkultur ermöglicht Projekte, die in Form und Umfang die Fördermöglichkeiten der anderen, spartenbezogenen Kulturförderkommissionen der Stadt Bern deutlich überschreiten. Als Grundlage für diese Ausschreibung dient das Förderkonzept Hauptstadtkultur.

Das Förderkonzept steht >hier zum Download bereit.


Hier geht es zur Ausschreibung >Download


 

29. August 2014 - Stellungnahme zur Vernehmlassungsvorlage «Städtische Kulturförderung»

bekult hat am 29. August 2014 beim Gemeinderat der Stadt Bern eine Stellungnahme zur Vernehmlassungsvorlage «Städtische Kulturförderung» eingereicht.

Die Stellungnahme steht >hier zum Download bereit.


Darüber hinaus haben  ACT, AdS, astej, bekult, Danse Suisse, HKB, ktv-atp, Sandra Künzi, Suisseculture und visarte.bern eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet.

>Download


 

7. Mai 2014 – Ein Aus für den Diskussionsprozess?

Das bekult-Mitglied Schlachthaus Theater Bern wendet sich in einer Pressemitteilung gegen eine von der Abteilung Kulturelles vorordnete mögliche Fusion mit der Dampfzentrale.

 

Zur Pressemitteilung

 

 

6. März 2014 – Berner Kulturkonferenz im PROGR

Donnerstag, 6. Mär, 14:00 – 18:00, Aula PROGR

 

Es referieren:

  • Eva Hess, Sonntagszeitung
    "Vom Musentempel zum Flashmob – wo und was ist hier Kultur?"
  • Philipe Bischof, Leiter Abteilung Kultur Basel-Stadt
    "Kulturpolitik als gemeinsame Verantwortung. Was können Kulturleitbilder ermöglichen?"
  • Daniel Spanka, Kunstmuseum Bern
    "Persönlicher Blick auf die Berner Kulturszene. Begegnungen und Perspektiven"

Anschliessend findet ein Podiumsgespräch mit den Referenten statt.

 

Eintritt frei. Infos und Anmeldung auf www.kulturkonferenz.ch

 

 

26. Februar 2014 – Diskussionsrunde: Was bedeutet Kultur, was ist sie uns wert?

Mittwoch, 26. Februar, 19:30 – 21:30, Mansarde im Stadttheater Bern, Eintritt frei

 

Es diskutieren:

  • Bernhard Pulver, Erziehungsdirektor des Kantons Bern
  • Thomas Beck, Direktor der Hochschule der Künste Bern
  • Andrea Glauser, Kultursoziologin

Moderation: Katharina Kilchenmann (Radio SRF).

Organisation: Arbeitsgruppe Bildung und Kultur der Grünen Kanton Bern

 

 

3. Februar 2014 – Sofagespräch mit Bernhard Pulver und Hans Ulrich Glarner

Die grossen Linien sind gezogen mit Kulturstrategie und Kulturförderungsgesetz sowie den grossen Projekten um die Berner Institutionen. Wie geht es inhaltlich weiter mit der Berner Kulturpolitik? Regierungsrat Bernhard Pulver und Hans Ulrich Glarner, neuer Leiter des Amtes für Kultur, im Gespräch.

 

Montag, 3. Februar, 18:30 – 20:30, Kunsthalle Bern, Eintritt frei

 

 

28. Januar 2014 – Rückblick auf's Kulturhearing

Mit grossem Interesse hat sich bekult an der gestrigen Kulturhearing der Stadt Bern beteiligt. Die Positionen und Forderungen, die vom Plenum formuliert wurden, haben die von bekult schon lange formulierte Meinung vollumfänglich bestätigt: Die Kulturstadt Bern braucht eine offen und partizipatorisch angelegte Debatte hinsichtlich einer klareren Profilierung und einer offensiveren Kommunikation der städtischen Kulturpolitik. 

 

Stellungnahme zum Kulturhearing der Stadt Bern (PDF)

 

 

1. Dezember 2013 – Kultureller Adventskalender

Es ist Advent. Jeden Tag ein Törchen öffnen – so funktioniert der klassische Adventskalender. In Bern gibt es dieses Jahr eine kulturelle Variante: Nach dem Motto „Stille Zeit, Stilles Örtchen“ schenken Berner Kulturschaffende ihrer Stadt Kulturhäppchen, sowohl online als auch im öffentlichen Raum in und um Bern.

 

Der Kalender JUX bietet Berner Kunst- und Kulturschaffenden eine Plattform zu Vernetzung und Austausch, dem Publikum eine tägliche Besinnung.

 

Froher Advent!

 

Infos auf: www.jux.xxx

 

 

7. Dezember 2013 – bekult-Podium "Gibt es eine Zukunft für den Gaskessel?"

Der Gaskessel, das Berner Jugendzentrum, steht vor einer ungewissen Zukunft. Im Zuge der Debatte um das Nachtleben und der geplanten Überbauung im Gaswerkareal wird seine Existenzberechtigung vielerorts in Frage gestellt. Das Podium rückt folgende Fragen ins Zentrum: Bedeutet das "Projekt Nägeligasse" das Aus für den Gaskessel? Muss das Jugendzentrum einer Überbauung eines privaten INvestors weichen? Nimmt der Gaskessel seinen Auftrag wahr? Wird der Gaskessel (finanziell) zu schwach unterstützt?

 

Samstag, 7. Dezember, 15:00, Club Bonsoir, Aarbergergasse 33/35, Eintritt frei

 

Es diskutieren:

  • Franziska Teuscher, Direktorin Bildung, Soziales, Sport
  • Max Reichen, Vorstand Gaskessel
  • Stephan Wyder, Co-Geschäftsleiter Trägerverein Offene Jugendarbeit der Stadt Bern (TOJ)
  • Christian Pauli, Präsident bekult

Moderation: Wolf Röcken, Stadtchef Berner Zeitung

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tag der offenen Clubtüren statt. Weitere Infos auf www.buck-bern.ch

 

 

22. November 2013 – Interview mit dem bekult-Präsidenten

In der heutigen Ausgabe der Berner Zeitung nimmt Christian Pauli Stellung zu aktuellen Fragen rund um die Kultur.

 

Zum Interview

 

 

1. November 2013 – Subkutan-Talk mit Bernhard Giger

Die Kultursendung "Subkutan" widmet sich diese Woche der Frage "Braucht Bern eine neue Kulturstrategie?". Es diskutieren Bernhard Giger (Kornhausforum) und Giulia Meier (RaBe).

 

Zum Podcast

 

 

27. Oktober 2013 – "Viel zu viel Ruhe in der Kulturpolitik"

Bernhard Giger, Leiter des Kornhausforums, fordert von der Stadt Bern eine Kulturoffensive, wie sie beim Kanton seit kurzem spürbar ist.

 

Zum Bund-Artikel

 

 

28. August 2013 – Ausschnitt aus dem Gurtengipfel-Talk im RaBe-Podcast

Die RaBe-Sendung "Subkutan" hat in der aktuellen Ausgabe einen Ausschnitt aus dem Gurtengipfel Kulturtalk mit Guy Krneta und Balts Nill aufgegriffen. Es geht dabei um die Frage: "Kann Bern es sich leisten, ohne aktuelle Kulturstrategie auszukommen?"

 

Link zum Podcast (03:20 – 07:50)

 

 

28. August 2013 – Finger weg von der Kunsthalle und ran an die Arbeit!

Der Dachverband bekult fordert in einer Medienmitteilung eine neue Kulturstrategie statt willkürliche Spar-Polemik.

 

Medienmitteilung (PDF)

 

 

14. August 2013 – Science et Cité neu bei bekult

Die Stiftung Science et Cité wurde 1998 gegründet und hat ihre nationale Geschäftsstelle in Bern. Sie widmet sich der Förderung des Dialoges zwischen der Wissenschaft und der Gesellschaft.


In Bern veranstalter Science et Cité unter anderem 10 Wissenschaftscafés pro Jahr. Wir heissen Science et Cité bei bekult herzlich willkommen!

 

Weitere Informationen: www.science-et-cite.ch

 

 

 

3. Juli 2013 – Zusätzliche Stellen für Kulturplakate

Das aktuelle Angebot von 50 offiziellen Aushangstellen für Klein- und Kulturplakate wird diese Tage um 43 zusätzliche Stellen erweitert. Bis Ende Jahr ist eine eine Erweiterung auf insgesamt rund 120 Aushangstellen vorgesehen.

Die Aushangstellen stehen sowohl für nichtkommerzielle Veranstaltungshinweise als auch für Gelegenheitsinserate von Privaten zur Verfügung. bekult hatte im Dezember 2009 die Schaffung zusätzlicher Stellen gefordert und wird diesen Prozess weiterhin aufmerksam verfolgen.

 

Medienmitteilung der TVS (PDF)

 

 

24. Juni 2013 – Das Naturhistorische Museum wird bekult-Mitglied

Wir freuen uns, das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern neu im Kreis der bekult-Mitglieder begrüssen zu dürfen! Das Museum wurde 1832 gegründet. Es ist weitherum bekannt für seine mehr als 200 Dioramen mit präparierten Tieren aus der Schweiz, Afrika und Asien, die jährlich von ungefähr 100'000 Menschen bestaunt werden.

Herzlich willkommen bei bekult!


www.nmbe.ch

 

 

10. Juni 2013 – Podium Jugendkultur

Nach der TANZ DICH FREI Veranstaltung vom 25. Mai und der von "Der Bund" organisierten Diskussion zu Freiräumen und Jugendkultur greift Konzert Theater Bern das virulente Thema auf und lädt ein zum öffentlichen Gespräch.

 

Podiumsdiskussion "Spielräume der Jugendkultur: Lassen sie sich reglementieren?"

Montag, 10. Juni, 18:30, Stadttheater-Foyer, Eintritt frei

 

Es diskutieren:

  • Philipp Meier, Mitbegründer der Party-Partei, bis 2012 Co-Direktor des Cabaret Voltaire, Zürich
  • Adrian Iten, Inhaber des Cafés "Adriano's" in Bern und Präsident der Bar und Club Kommission Bern (BuCK)
  • Flurin Jecker, Biologiestudent, Blogger, Schriftsteller und Kolumnist

Moderation: Christian Pauli, Präsident bekult

 

 

3. Juni 2013 – Freiräume, Nachtleben, Jugendkultur

Seit bald zwei Jahren wird das Berner Nachtleben kontrovers diskutiert. Jugendliche beklagen den Mangel an Freiräumen, Anwohner und Gewerbevertreter ärgern sich über Lärm und Littering in den Gassen. Die Politik ist gefordert neue Ansätze zur Lösung der Interessenkonflikte zu finden.

 

Montag, 3. Juni, 18:30, Kornhausforum, Kornhausplatz 18, Bern, Eintritt frei

 

Es diskutieren:

  • Reto Nause, Gemeinderat und Direktor für Umwelt und Energie der Stadt Bern
  • Lea Bill, Stadträtin Junge Alternative
  • Sven Gubler, Direktor BERNcity

Moderation: Christoph Lenz, Lokalredaktor "Der Bund"

 

 

24. Mai 2013 – RAST-Podium im Café Kairo

bekult und der Verein Pro Nachtleben Bern laden ein zum Talk mit den Kandidaten für das Amt des Regierungsstatthalters Bern-Mittelland. Unter der Leitung von Tobias Habegger (Berner Zeitung) stellen sich der Bisherige, Christoph Lerch, und seine Herausforderin, Simone Rebmann, dem interessierten Publikum vor.

 

Donnerstag, 24. Mai, 18:30 – 19:30, Café Kairo, Dammweg 43, Bern, Eintritt frei

 

 

27. März 2013 – Ein Graben auch in der Kultur?

Das Regionaljournal von Radio SRF und der SRG Bern Fribourg Wallis laden ein zum zweiten "Stadt-Land-Gespräch". Anlass ist, dass die Regionale Kulturkonferenz Thun es kürzlich abgelehnt hat, mehr Gelder für die Thuner Kultur zu bewilligen. 

 

Podiumsdiskussion "Ein Graben auch in der Kultur?"

Mittwoch, 27. März, 17:15 bis ca. 21 Uhr, Cacis Mühle, Grosshöchstetten.

Freier Eintritt. Anmeldung per Email an bern@srf.ch

 

Es diskutieren:

  • Ursula Haller, Gemeinderätin, Thun
  • Franziska Fuss, Gemeindepräsidentin, Teuffenthal
  • Moritz Müller, Grossrat, Bowil
  • Thomas Hanke, Gemeindepräsident, Muri; Präsident der Kommission Kultur der Regionalkonferenz Bern-Mittelland
  • Stephan Märki, Direktor Konzert Theater Bern

Ausserdem wird Regierungsrat Bernhard Pulver sein Kulturverständnis für den Kanton Bern erörtern.

 

 

20. März 2013 – Neue bekult-Mitglieder

bekult freut sich, mit dem Theater Matte und dem Verein "Bern für den Film" zwei neue Mitglieder in seinen Reihen begrüssen zu dürfen.

 

Während im charmanten Theater Matte Tiefenschärfe angesagt ist und dem Menschen durch die Kunst in die Seele geblickt werden soll, hat sich der Verein "Bern für den Film" die Vernetzung hiesiger Filmschaffender auf die Fahne geschrieben, um deren Schaffen in Stadt und Kanton Bern zu stärken.

 

Herzlich willkommen!

 

Website Theater Matte

Website "Bern für den Film"

 

 

14. Februar 2013 – Neuer Vorsteher im Amt für Kultur

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat Hans Ulrich Glarner zum neuen Vorsteher des Amtes für Kultur gewählt. Er tritt am 1. September 2013 die Nachfolge von Anita Bernhard an.

 

Zur Medienmitteilung der Erziehungsdirektion

 

 

4. Februar 2013 – Mäntig-Apero

Wie soll das Zusammenleben in der Berner Altstadt zukünftig geregelt sein? Welche Positionen spiegeln sich im Vernehmlassungsverfahren zum "Konzept Nachtleben Bern"? Wie bringt man Ruhebedürfnis, Kultur und wirtschaftliche Forderungen zusammen? Wie lösen andere Städte das? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des Mäntig-Aperos vom Februar.

 

"Die 24-h-Gesellschaft – miteinander oder gegeneinander?

Montag, 4. Februar, 18:30 – 19:45, Hauptstadthotel, Zeughausgasse 9, Bern, Eintritt frei

 

Es diskutieren:

  • Thomas Berger, Präsident "Pro Nachtleben Bern"
  • Sven Gubler, Bern City
  • Mark Heeb, Stv. Polizeiinspektor
  • Christian Pauli, Präsident bekult

 

 

6. Dezember 2012 – Medienorientierung Vernehmlassung Konzept Nachtleben

Am Mittwoch haben bekult, der Verein Pro Nachtleben und die Bar- und Clubkommission Bern (BuCK) den Medien gemeinsam ihre Vernehmlassungsantworten zum "Konzept Nachtleben" vorgestellt.

bekult bemängelt am vorliegenden Konzeptentwurf insbesondere das Fehlen einer kulturellen und kulturpolitischen Perspektive.

bekult Vernehmlassung Konzept Nachtleben (PDF)

 

 

27. November 2012 – Kulturpolitik im Kanton Bern

Die Referendumsfrist für die Revision des Kulturförderungsgesetzes ist abgelaufen – ab 2013 beginnt nun die Umsetzung. Was sie bringt und möglich macht, welche Schwerpunkte der Kanton in der Kulturpolitik setzt und welches die Grundhaltungen des Berner "Kulturministers" Bernhard Pulver sind, dazu äussert sich Erziehungsdirektor Bernhard Pulver in einem Referat und im Gespräch:

 

"Wo steht die Kulturpolitik im Kanton Bern?"
Dienstag, 27. November, 19:00, Stadtsaal Kornhausforum Bern

 

Eintritt frei. www.kornhausforum.ch

 

11. November 2012 – Podium "Kulturraum Bern"

Ist die Bespielung von Zwischennutzungen im Kulturschaffen ein temporärer Trend oder ein zukunftsträchtiges Modell? Welche Grenzen, welche Chancen eröffnet ein nomadisches Konzept?

 

Podiumsdiskussion "Kulturraum Bern – eine Bestandesaufnahme nomadischer Konzepte"

Sonntag, 11. November, 16:00, Projektraum "Kurzweg", Wylerstrasse 109, 3013 Bern, Eintritt frei

 

Es diskutieren:

  • Sandro Galli, artacks
  • Aline Joye, Cantine Mobile
  • Tobias Rechsteiner, Raum NO
  • Franz Krähenbühl, Transform
  • Felicia Kreiselmeier, Frei_Raum / Waschküche
  • Christian Lundsgaard-Hansen, Wohnzimmerkonzerte

Moderation: Kathrin Yvonne Bigler, Regisseurin und Theaterpädagogin

 

 

1. November 2012 – Kündigungen im Amt für Kultur

Die Vorsteherin des Amtes für Kultur, Anita Bernhard, und die Leiterin der Abteilung Kulturförderung deutsch, Barbara den Brok, haben ihre Kündigung per März, bzw. Janruar 2013 bekannt gegeben.

 

Medienmitteilung der Erziehungsdirektion (PDF)

 

 

15. Oktober 2012 – Zusammenkunft Berner FestivalmacherInnen

In der Region Bern werden unterschiedlichste Festivals veranstaltet. Jedes Einzelne hat einen bestimmten künstlerischen Fokus und ist auf seine Weise einzigartig. Dennoch gibt es, insbesondere auf der operativen Ebene, Berührungspunkte und gemeinsame Anliegen.

 

Die Biennale Bern, das Musikfestival Bern und AUAWIRLEBEN möchten deshalb gerne auf Anregung von „swissfestivals“, dem neugegründeten Zusammenschluss von Schweizer Kulturfestivals verschiedener Kultursparten, zu einem regionalen Festivaltreffen Bern einladen.

 

Das Treffen findet am Montag, 15. Oktober 2012, um 10 Uhr im Lehrerzimmer im PROGR statt.

 

Weitere Auskünfte erteilt Johanna Schweizer: j.schweizer(at)musikfestivalbern.ch

 

www.swissfestivals.org

 

 

10. Oktober 2012 – Studie zur Herkunft des Publikums in den subventionierten Berner Kulturinstitutionen

Vier von zehn Besucherinnen und Besuchern der Kulturinstitutionen, welche von der Stadt Bern subventioniert werden, wohnen in der Stadt. Fast gleich viele kommen aus dem übrigen Kanton Bern, die Mehrheit davon aus Gemeinden der Region Bern-Mittelland. Dies ergab eine systematische Publikumsbefragung der Berner Kulturinstitutionen.

 

Medienmitteilung des Gemeinderats (PDF)

 

 

14. September 2012 – Das Konzept Nachtleben geht in die Vernehmlassung

Der Gemeinderat hat das Konzept Nachtleben genehmigt und in die Vernehmlassung geschickt. Es beinhaltet 15 Massnahmen aus verschiedenen Bereichen, die nun öffentlich diskutiert werden sollen. Ziel ist, nach Abschluss der öffentlichen Mitwirkung ein breit abgestütztes Massnahmenpapier zu haben, das zur Lösung der Problematik beiträgt und einen echten Mehrwert für das Berner Nachtleben bietet.

 

bekult begrüsst den vorliegenden Konzept-Entwurf und wird sich konstruktiv an der Vernehmlassung beteiligen.

 

Medienmitteilung des Gemeinderats (PDF)

 

 

5. September 2012 – Eine Kulturvision für Bern?

Die Stadt Bern hat keine aktuelle Kulturstrategie: Eine Evaluation der «Strategie für eine städtische Kulturförderung 2008 – 2011» ist ausstehend, eine neue Auslegeordnung nicht in Sicht. Die Leistungsverträge mit den grossen Kulturinstitutionen laufen 2014 aus. Das Grüne Bündnis lädt ein, sich Gedanken über eine zukünftige kulturelle Entwicklung Berns zu machen.

 

Öffentliche Veranstaltung:
Eine Kulturvision für Bern?
Mittwoch, 5. September, 19.30 Uhr, WWF Bildungszentrum
BollWerkStatt, Bern (1.Stock)

 

PDF

 

 

15. August 2012 – Erfolg für bekult

Gemäss einer Medienmitteilung vom 15. August hat der Gemeinderat beschlossen, die Anzahl der Aushangstellen für die Kultur- und Kleinplakatierung (A2) von 50 auf rund 120 Stellen zu erhöhen. Darin inbegriffen ist der geplante Bau von zwölf neuen Kultursäulen für F4-Plakate. Mit dieser Massnahme erfüllt der Gemeinderat die von bekult im Dezember 2009 gestellten Forderungen.

 

bekult wird die Umsetzung dieses Beschluss aufmerksam beobachten.

 

Medienmitteilung Gemeinderat

 

 

12. Juli 2012 – bekult-Gurtengipfel

Zum 2. Mal haben sich am Eröffnungstag des Gurtenfestivals auf Einladung von bekult knapp 100 Personen aus Kultur, Wirtschaft und Politik zum Austausch getroffen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung auf dem Berner Hausberg stand dieses Jahr die Debatte rund um das Buch "Der Kulturinfarkt". Pius Knüsel, Co-Autor des umstrittenen Buches, bestritt zusammen mit Heinrich Gartentor den Kultur-Talk zum Thema "Kulturpolitik zwischen Subventionen und Markt".

 

Bund-Artikel "Kulturinfarkt" am Gipfeltreffen der Berner Kulturveranstalter

 

 

13. Juni 2012 – Klartext zur Rolle von bekult in der Nachtleben-Diskussion

bekult-Präsident Christian Pauli äussert sich in der Berner Kulturagenda zur Rolle von bekult in der laufenden Debatte rund um das Berner Nachtleben.

 

Hier geht's zum Artikel.

 

 

5. Juni 2012 – Club-Sendung "Jugend fordert: Mehr Freiraum!"

Im Nachgang der grossen "Tanz dich Frei"-Demonstration vom vergangenen Wochenende waren Alexander Tschäppät und Thomas Berger (Verein Nachtleben Bern) zur Club-Sendung zum Thema Nachtleben eingeladen.

 

Die ganze Sendung anschauen

 

 

6. Mai 2012 – Das Kulturpublikum wird befragt

In den Monaten Mai und Juni wird die alle vier Jahre stattfindende, systematische Publikumsbefragung in den Berner Kulturinstitutionen durchgeführt. Ermittelt wird dabei die Herkunft des Publikums. Diese Daten fliessen unter anderem ein in die Berechnung der Abgeltung von Zentrumsleistungen, wie sie im revidierten Kantonalen Gesetz über den Finanz- und Lastenausgleich vorgesehen ist. Sie dienen aber auch zur Berechnung der künftigen Finanzierung der Berner Kulturinstitutionen. Dabei geht es nicht um eine Neuverteilung der Gelder zwischen den Kulturinstitutionen, sondern um die Diskussion, welchen Anteil Stadt, Kanton und Regionsgemeinden davon finanzieren.

 

Weitere Auskünfte erteilt die Abteilung Kulturelles: 031 321 68 10.

 

4. Mai 2012 – bekult fordert Sistierung des Regierungsstatthalter-Entscheides zur Reitschule

Die von Regierungsstatthalter Lerch verfügte Änderung der Betriebsbewilligung der Reitschule ist bürokratisch und realitätsfremd. bekult befürchtet massive soziale, gesellschafts- und kulturpolitische Schäden, sollten die Verwaltungsmassnahmen wie geplant ab 11. Mai 2012 umgesetzt werden.

 

Medienmitteilung (PDF)

 

2. Mai 2012 – Podium "Kultursponsoring"

Das Kunstmuseum Bern steht in der Kritik: Seine Fotoausstellung "Industrious" ist aus einer Jubiläumsmassnahme des weltweit tätigen Konzerns Holcim hervorgegangen und wurde von diesem finanziell unterstützt. Die Frage steht im Raum: Wie weit darf Kultursponsoring gehen?

 

Podiumsdiskussion "Chancen und Risiken von Kultursponsoring"
Mittwoch, 2. Mai, 19:00 Kunstmuseum Bern, Eintritt frei

 

Es diskutieren:

  • Edith Krebs, Kunstkritikerin, Journalistin WOZ
  • Pius Knüsel, Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
  • Benno Schubiger, Geschäftsführer der Sophie und Karl Binding Stiftung, Basel
  • Werner Luginbühl, Ständerat, Leiter Public Affairs Mobiliar
  • Matthias Frehner, Direktor Kunstmuseum Bern

Moderation: Pia Reinacher, Kulturjournalistin

 

16. April 2012 – bekult-Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung des Dachverbandes der Berner Kulturveranstalter findet dieses Jahr am Montag, 16. April im Foyer des Stadttheaters statt. Den Mitgliedern bietet sich dabei die Gelegenheit, Stephan Märki, den neuen Intendanten von KonzertTheaterBern, persönlich kennenlernen zu können. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

 

20. Februar 2012 – Der Jugend- und Kulturverein Gaskessel wird bekult-Mitglied

Wir freuen uns, mit dem Gaskessel eines der ältesten Jugendkulturzentren Europas als Mitglied bei bekult begrüssen zu dürfen. Seit den frühen 70er-Jahren finden dort regelmässig Konzerte, Theater, Discos, Ausstellungen, Diskussionen Filmnächte und viele weitere soziokulturelle Veranstaltungen statt. 

Ausserdem bietet der Gaskessel Jugendlichen aus der Region Bern Raum zur Selbstverwirklichung durch Konzertorganisationen, Kunst- und Theaterprojekte. 

Herzlich willkommen!

 

15. Dezember 2011 – Podium "Ist Bern eine Kulturstadt?"

Podiumsdiskussion im Kornhaus, Donnerstag, 15. Dezember, 19:00

Im September hat der Berner Unternehmer Peter Stämpfli eine Internet-Umfrage zur Kulturstadt Bern lanciert, an der rund 2000 Personen aus der Gemeinde und der Region Bern teilgenommen haben. Jetzt präsentiert Peter Stampfli die Resultate der Umfrage an einer Medienkonferenz. Direkt im Anschluss daran steht die Frage «Ist Bern eine Kulturstadt?» an einem Podium zur Diskussion.

 

Es diskutieren:

  • Veronica Schaller, Leiterin Abteilung Kulturelles der Stadt Bern
  • Christian Pauli, Ko-Leiter Dampfzentrale, Präsident bekult
  • Daniel Schläppi, Musiker

 Moderation: Bernhard Giger, Leiter Kornhausforum

 

 

9. November 2011 – bekult-Panel "Jugend und Nachtkultur"

„Neue Dynamik oder Repression? – Jugend und Nachtkultur in Bern“
Mittwoch, 9. November um 19.00 Uhr im Kornhausforum Bern

bekult hat sich intensiv mit den Problemen der von der Schliessung bedrohten Clubs und dem Anspruch der Jugend auf ein toleriertes Nachtleben in Bern befasst. Die Debatte soll möglichst breit an die Öffentlichkeit getragen werden. Deshalb lädt bekult zu einem öffentlichen Panel mit Behördenvertretern und Veranstaltern.

Es diskutieren:

  • Prof. Dr. Kurt Imhof,  Öffentlichkeit und Gesellschaft, Universität ZH
  • Christoph Lerch, Regierungsstatthalter Bern-Mittelland
  • Jürg Häberli, Leiter Jugendamt Stadt Bern
  • Manuel Willi, Chef Regionalpolizei Bern
  • Sabine Ruch, Kulturveranstalterin Dachstock Reitschule
  • Rolf Bähler, Geschäftsführer Club Bonsoir

Moderation: Mike Bucher, freischaffender Moderator, Vorstandsmitglied bekult

 

2. November 2011 – Weiterhin eine Million Franken für die Kulturförderung

Der Bund und die Stadt Bern schliessen einen vierjährigen Leistungsvertrag für die Jahre 2012 bis 2015 ab. Die Stadt erhält demnach weiterhin rund eine Million Franken pro Jahr für die Kulturförderung.

 

Zum Artikel im Bund

 

 

18. Oktober 2011 – "Kultur ist nicht nur Klubkultur"

Seit letzter Woche ist bekannt, dass der Club Sous Soul Ende Jahr schliessen wird. Die Betreiber kritisierten in einer öffentlichen Mitteilung, dass bekult in diesem Belangen nicht aktiv geworden sei. Bekult-Präsident Christian Pauli nimmt in der Berner Zeitung Stellung.

 

Hier geht's zum Artikel

 

 

18. September 2011 – Das Musigbistrot neu bei bekult

Wir freuen uns, dass das Musigbistrot dem Dachverband der Berner Kulturveranstalter beigetreten ist. Herzlich willkommen!

 

www.musigbistrot.ch

 

 

 

18. August 2011 – Neues bekult-Mitglied

bekult ist stolz, ab sofort mit r3s3t/everestrecords ein neues Mitglied an Bord zu haben. Seit über zehn Jahren veranstaltet r3s3t/everestrecords in verschiedenen Lokalen der Stadt Bern vorwiegend Musik aus dem elektronischen und experimentellen Bereich. Herzlich willkommen!

 

 

www.r3s3t.ch

www.everestrecords.ch

 

 

14. Juli 2011 – 1. Gurtengipfel

Am 14. Juli hat bekult Vertreter aus Kultur, Politik und Wirtschaft zum 1. Gurtengipfel auf den Berner Hausberg eingeladen. Hoch über der Stadt, mit ausladendem Blick auf den Kulturplatz Bern, bot die Veranstaltung Raum für Gespräche und Begegnungen.

Impressionen vom 1. Gurtengipfel 2011 (pdf)

 

 

13. Juli 2011 – Bern ist keine Kulturhauptstadt

Klartext von Christian Pauli in der Berner Kulturagenda.

 

Zum Artikel

 

 

15. Mai 2011 – Ein deutliches JA zur Kultur in Bern

Die Bevölkerung der Stadt Bern nimmt die fünf Kulturverträge haushoch an – und gibt damit grünes Licht für die Fusion von Symphonieorchester und Stadttheater.

 

Artikel im Bund

 

 

5. Mai 2011 – Streitgespräch über die Kultur in Bern

Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät und der FDP-Stadtrat Pascal Rub kreuzen vor der Abstimmung über die Kulturverträge vom 15.5. in einem Streitgespräch die Klingen.

 

Zum Artikel

 

 

 

2. Mai 2011 – Podiumsdiskussion: «Leistungsverträge-Abstimmung vom 15. Mai: Welche Kultur wollen wir?».

Montag, 2. Mai 2011, 18:30 – 19:45, Hauptstadthotel Bern (Zeughausgasse 9)

Es diskutieren:

  • Thomas Hanke, Präsident Teilkonferenz Kultur der RK Bern-Mittelland
  • Jimmy Hofer, Stadtrat, parteilos
  • Christian Pauli, Co-Leiter Dampfzentrale, Präsident bekult
  • Veronica Schaller, Leiterin Abteilung Kulturelles der Stadt Bern

Moderation: Roland Jeanneret. Live-Karrikaturen: Otto Fuchs. Eintritt Frei

 

 

 

30. April 2011 – Fünf Mal Ja zur Berner Kultur

bekult Präsident Christian Pauli äussert sich in der Tribüne des Bundes zur kulturpolitischen Abstimmung vom 15. Mai.

 

Fünf Mal Ja zur Berner Kultur (PDF)

 

 

 

21. März 2011 – bekult-Mitgliederversammlung

Die jährliche Mitgliederversammlung findet dieses Jahr am Montag, 21. März von 17:30 – 19:00 an der Hochschule der Künste Bern statt (Fellerstrasse 11, 3027 Bern).

Eingeladen sind alle bekult-Mitglieder. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

 

 

 

 

3. März 2011 – Kulturpolitik im Stadtrat

Am 3. März debattiert der Stadtrat über die Leistungs- und Subventionsverträge mit 20 Kulturinstitutionen der Stadt Bern. Das Geschäft ist gleich zu Beginn traktandiert. Sitzungsbeginn ist 17:00.

Wir hoffen auf volle Ränge und ein starkes Zeichen für die Kultur!


Traktandenliste der Stadtratssitzung vom 3. März

 

 

 

 

 

28. Februar 2011 – Für eine vielfältige Berner Kinolandschaft

Die fünf Berner Programmkinos Cinématte, Kellerkino, Kino in der Reitschule, Lichtspiel und Kino Kunstmuseum, die unter dem Label „Das andere Kino“ (DAK) zusammengeschlossen sind, sowie weitere in Bern ansässige filmkulturelle Organisationen sprechen sich entschieden für den Fortbestand des Kino Kunstmuseum aus.

Positionspapier (PDF)

 

 

 

 

9. Dezember 2010 – bekult-Veranstaltung zu den neuen Kulturverträgen

Auf Wunsch diverser Mitglieder hat bekult ein Treffen mit der Abteilung Kulturelles der Stadt Bern organisiert. Seitens der Abteilung Kulturelles werden Veronica Schaller und Martin Müller an dieser Veranstaltung teilnehmen, um über den aktuellen Stand bezüglich der Subventionsverträge 2012-2015 zu informieren und Fragen dazu zu beantworten.

Dieser nicht-öffentliche Anlass findet am Donnerstag, 9. Dezember, 17:00 – 19:00 im Kornhausforum statt. Alle bekult-Mitglieder sind herzlich eingeladen. 

 

 

30. September 2010 – Gesucht: Botschafter für Kultur

«Kultur soll selbstverständlicher werden», fordert Christian Pauli, Präsident des Vereins der Berner Kulturveranstalter bekult. Im Interview mit der Berner Zeitung erklärt er, was die Kulturschaffenden und die Politik dazu beitragen können.

 

>> Hier geht's zum Interview.

 

 

3. Mai 2010 – Ordentliche Mitgliederversammlung und bekult-Panel

Am Montag, 3. Mai 2010, 17:00 - 18:00 findet im Festsaal des Kunstmuseum Bern die erste ordentliche Mitgliederversammlung von bekult statt. 

 

Ab 18:30 diskutieren hochkarätige Teilnehmer an einem öffentlichen Panel über Kultur, Kulturpolitik und Kulturberichterstattung in der Stadt Bern.

 

Mehr Infos: Agenda

 

 

19. Januar 2010 – bekult trifft PROGR-Stiftungsrat

Am 19. Januar sind die bekult-Mitglieder ganz exklusiv und aus erster Hand vom Stiftungsrat des PROGR darüber informiert worden, wie der neue alte PROGR aussieht, was organisatorisch und baulich geplant oder bereits verändert ist und was dies für PROGR-MieterInnen, -BenutzerInnen und Öffentlichkeit bedeutet.

 

Im Nachgang zu diesem Treffen, an dem rund 20 bekult-Mitglieder teilgenommen haben, hat Christian Pauli  im Blog KulturStattBern ein paar Gedanken/Thesen/Fragen formuliert. Diese, samt der darauf bereits erfolgten Repliken, finden sich hier.

 

 

 

2. November 2009 – Kulturstrategien in Stadt, Region und Kanton Bern. Ansichten, Einsichten, AussichtenRegion und Kanton Bern

 

Über das von bekult organisierte Podium mit

Bernhard Pulver, Erziehungsdirektor des Kantons Bern

Alexander Tschäppät, Stadtpräsident und

Thomas Hanke, Präsident der Regionalen Kulturkonferenz RKK

 

berichteten die Medien wie folgt: 

Der Bund

BernerZeitung

 

 

15. Juni 2009 – Gründungsversammlung bekult

In Anwesenheit von rund 70 Vertreterinnen und Vertretern von Berner Kulturveranstaltern wurde der Verein bekult gegründet.

Christian Pauli, der mit Akklamation gewählte Präsident des Vereins bekult, hat sich mit folgenden Worten an die Anwesenden gewandt:

 

Liebe bekult-Mitglieder

Vor ein paar Minuten habt ihr die Statuten von bekult abgesegnet und den Vorstand dieses neuen Vereins abgesegnet. Damit ist bekult offiziell gegründet und Stadt und Region Bern verfügen erstmals über eine Dachorganisation der Kulturveranstalter.

 

Mir ist aber nicht wirklich zu Mute, hier und jetzt von einem historischen Moment zu sprechen. Im Gegenteil jagt mir das, was sich da vor allem seit dem letzten Samstag zusammenbraut, Angst und Schrecken ein – ja, ja, ich weiss, das ist mein persönlicher Stress, und mit dem muss ich leben lernen.

Wie auch immer: bekult ist schneller und grösser geworden, als wir das erhofft und befürchtet haben. 56 Anmeldungen sind bis zur Gründungsversammlung eingegangen. Ich finde es ziemlich unerhört, dass wir alle uns hier eingefunden haben, und erst noch das Gefühl haben, gemeinsame Ziele zu haben. Unerhört, und aber auch betörend. Es sind genau solche verrückte Ideen, die mich sehr ansprechen.

Zwei Ziele geben wir bekult bekanntlich mit auf den Weg:

 

Lobby

 

Wir wollen die Stimme der Kulturszene sein. Gegenüber der Politik, gegenüber der Wirtschaft, vor allem auch gegenüber dem Publikum. Bern hat ein reichhaltiges kulturelles Leben in allen möglichen Schattierungen, und das auf vergleichsweise engstem Raum. Genau dieses Neben- und Miteinander, die Bereitschaft über den eigenen Schatten zu springen, wollen wir fördern.

 

Plattform

 

In der Kulturszene spielen sich zur Zeit einige heftige Debatten ab. bekult soll die Plattform sein, damit solche Diskussionen frühzeitig, und vielleicht bevor sie an der Öffentlichkeit ausgetragen werden, gestartet werden können. Selbstverständlich werden wir uns auch in die akutellen kulturpolitische Diskussion einschalten. Für den 2. November haben wir Regierungsrat Pulver, Stapi Tschäppät und RKK-Präsident Hanke eingeladen, die Kulturstrategien von Kanton, Stadt und Region Bern zu erläutern und diskutieren.

Verschiedentlich wurde ich nun gefragt: Wie geht das zusammen, so unterschiedliche Institutionen in einem Verein? Das wissen wir nicht. So sicher die erste Zerreissprobe für bekult kommen wird, so wenig wissen wir, wie bekult damit umgehen wird. Aber darum wollen wir uns den Kopf nicht schon prophylaktisch blockieren. Es scheint mir richtig und wichtig, mit einer gehörigen Portion Euphorie an den Start zu gehen. Euphorie ist nur schon wegen euch allen, die ihr hier jetzt seit, legitimiert.

Auch werde ich immer wieder gefragt: Wie soll das funktionieren, wie geht das formell? Der Vorstand sei ja viel zu gross, zu heterogen und so weiter. Ja, auch hier lautet die Antwort: Wir sind guten Mutes und wollen im Vertrauen funktionieren. Ich auf jeden Fall begrüsse es sehr, dass wir uns so locker und beschwingt wie möglich aufstellen. Sollten gewisse Abläufe und Strukturen dann mal gefestigt werden, können wir das immer noch tun.

Und nun soll mein Dank gehen an:

  • alle anwesenden Veranstalter/innen und Vertreter/innen der Berner Kulturszene für die Bereitschaft über die Grenzen zu springen und sich für gemeinsame Ziele zu sammeln
  • Abteilung Kulturelles für eine notable Spende für das anschliessende Apero, sowie der Kultursekretärin für den ideellen Support
  • Dem Schlachthaus-Theater für das unentgeltlich offerierte Gastrecht für die heutige Gründung. Raphael Urweider, es ist schade, dass Du uns schon wieder verlassen willst, aber Dein Nachfolger, Deine Nachfolgerin nehmen wir auch gerne auf

  • Gabriela Bader, die mit dem Stellenantritt in der HKB gleichsam über Nacht zur bekult-Anlaufstelle wurde

  • Der Kerngruppe und dem daraus resultierenden Vorstand bekult für den Mut, sich so zu exponieren. Danken möchte ich dem Vorstand insbesondere für die Risikobereitschaft mich zum Präsidenten vorzuschlagen

  • Dem Team der Dampfzentrale, dem Vorstand des Vereins Dampfzentrale sowie meiner Familie, dass sie mir derart Auslauf gewähren

  • Grégoir Bossi vom Kunstmuseum, weil er die Gründungsversammlung fotografisch dokumentiert

Damit sind wir am Ende des offiziellen Gründungsaktes von bekult. Nun soll die Kunst und das Vergnügen das Wort haben. Nach dem Grusswort Pedro Lenz laden wir euch alle ein zum Apero, hier auf der Bühne vom Schlachthaus. Danke sehr, viel Spass und Prosit!